Radiodermatitiden nach kardiologischen Interventionen
Wolff, D.; Schaller, J.; Kunze, J.; Heinrich, K.; Bauch, T.; Müller, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Radiodermatitiden sind Hautentzündungen, die nach kardiologischen Interventionen auftreten können, insbesondere nach Verfahren, bei denen Röntgenstrahlung eingesetzt wird. Diese Hautreaktionen sind häufig auf die Strahlendosis und die Dauer der Exposition zurückzuführen. Zu den Symptomen zählen Rötung, Schwellung und in schweren Fällen auch Geschwüre. Die Prävention umfasst die Minimierung der Strahlendosis durch geeignete technische Maßnahmen und die Anwendung von Schutzvorrichtungen. Bei bereits aufgetretenen Radiodermatitiden ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung entscheidend, um