Medizingeschichte(n): Mesmerismus Sympathie
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 47 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt den Mesmerismus, eine im 18. Jahrhundert entwickelte Heilmethode, die auf den Theorien von Franz Anton Mesmer basiert. Mesmer postulierte, dass ein unsichtbares „magnetisches Fluidum“ im Körper für Gesundheit und Krankheit verantwortlich sei. Durch gezielte Beeinflussung dieses Fluidums, etwa durch Handauflegen oder spezielle Bewegungen, wollte er Heilungsprozesse anstoßen. Der Mesmerismus fand sowohl Anhänger als auch Kritiker und führte zu einer breiten Diskussion über die Rolle von Suggestion und Psychosomatik in der Medizin. Letztlich trugen die Auseinandersetzungen um