Diagnose und Therapie der Gicht
Gresser, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gicht ist eine entzündliche Erkrankung, die durch erhöhte Harnsäurespiegel im Blut verursacht wird, was zur Bildung von Harnsäurekristallen in den Gelenken führt. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch klinische Untersuchung, Anamnese und Labortests, die erhöhte Harnsäurewerte bestätigen. Akute Gichtanfälle werden häufig mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt, während zur langfristigen Kontrolle der Harnsäurespiegel Medikamente wie Allopurinol eingesetzt werden. Lebensstiländerungen, einschließlich einer purinarmen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr, sind ebenfalls