Heparininduzierte Thrombozytopenie
Greinacher, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) ist eine potenziell schwerwiegende Nebenwirkung der Heparintherapie, die durch eine Abnahme der Thrombozytenzahl gekennzeichnet ist. HIT tritt auf, wenn Antikörper gegen den Komplex von Heparin und Plättchenfaktor 4 gebildet werden, was zu einer Aktivierung der Thrombozyten und einer erhöhten Thrombosegefahr führt. Es gibt zwei Typen von HIT: Typ I ist mild und reversibel, während Typ II schwerwiegender ist und eine sofortige Behandlung erfordert. Die Diagnose erfolgt durch klinische Kriterien und Labortests. Die Therapie umfasst die Absetzung von