Primärer Hyperparathyreoidismus: Chirurgischer Eingriff ist Goldstandard
Goretzki, P.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der primäre Hyperparathyreoidismus ist eine Erkrankung, die durch eine Überproduktion von Parathormon gekennzeichnet ist, was zu erhöhten Calciumspiegeln im Blut führt. Die häufigsten Symptome sind Nierensteine, Osteoporose und gastrointestinale Beschwerden. Der chirurgische Eingriff zur Entfernung der überaktiven Nebenschilddrüse gilt als Goldstandard in der Behandlung, da er die zugrunde liegende Ursache behebt und die Symptome oft signifikant lindert. In bestimmten Fällen, wie bei asymptomatischen Patienten oder älteren Menschen, kann eine konservative Therapie in Erwägung gezogen werden.