Normokaliämischer primärer Hyperaldosteronismus
Reincke, M.; Seiler, L.; Rump, L.C. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der normokaliämische primäre Hyperaldosteronismus ist eine endokrine Störung, die durch eine übermäßige Produktion von Aldosteron in der Nebennierenrinde gekennzeichnet ist, ohne dass es zu einer Hypokaliämie kommt. Diese Erkrankung führt häufig zu Bluthochdruck und kann mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einhergehen. Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen, die erhöhte Aldosteronspiegel und ein niedriges Renin zeigen. Die Behandlung umfasst in der Regel medikamentöse Therapien, wie Aldosteronantagonisten, und in einigen Fällen chirurgische Eingriffe zur