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Kunst und Psyche: Die Herren des Rings

Kraft, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
419565
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kraft, H.
Ausgabe
Heft 4 / 2003
Jahrgang 35
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

S tämme wie die Abelam, die Boiken oder Yangoru im Nordosten von PapuaNeuguinea verwenden Muschelringe als Zahlungsmittel. Werkzeuge und Waren wie Hunde und Schweine werden damit bezahlt. Auch werden Sühnezahlungen damit geleistet und Hilfsdienste belohnt. Nicht zuletzt dienen diese Ringe als Brautgeld. Gefertigt wurden die bei den Yangoru so genannten Wenga-Ringe aus dem weißen Inneren der Riesenmuschel Tridacna gigas. Deren Schalen können eine Ausdehnung von bis zu 135 cm erreichen und ein

Schlagworte

Muschelringe Papua-Neuguinea Zahlungsmittel Wenga-Ringe Tridacna gigas Brautgeld Kultur Macht Ahnenreihe Kunst Shells Cultural History Ethnology Traditional Medicine Anthropology Artifacts