Autoimmun polyglanduläre Syndrome: Aspekte zu Pathogenese, Prognose und Therapie
Brabant, G.; Manns, M.P.; Vogel, A.; Strassburg, C.P. · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Autoimmun polyglanduläre Syndrome (APS) sind Erkrankungen, die durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer Autoimmunerkrankungen gekennzeichnet sind, die verschiedene endokrine und nicht-endokrine Drüsen betreffen. Die Pathogenese dieser Syndrome ist komplex und umfasst genetische Prädispositionen sowie Umweltfaktoren, die zu einer Fehlregulation des Immunsystems führen. Die Prognose variiert je nach Schweregrad und Anzahl der betroffenen Drüsen, wobei frühzeitige Diagnosen und Interventionen entscheidend sind. Die Therapie konzentriert sich auf die Behandlung der einzelnen