Angeborene Magnesiumverlusterkrankungen
Konrad, M.; Weber, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 18 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angeborene Magnesiumverlusterkrankungen sind genetisch bedingte Störungen, die zu einem übermäßigen Verlust von Magnesium über die Nieren führen. Diese Erkrankungen können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen und Osteoporose führen. Die häufigsten Formen sind die Gitelman-Syndrom und das Bartter-Syndrom. Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen und genetische Tests. Die Behandlung umfasst in der Regel die orale oder intravenöse Gabe von Magnesium sowie die Kontrolle von Elektrolytstörungen. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie sind