Niedermolekulare Heparine in der Schwangerschaft
Harenberg, J.; Heilmann, L.; Rath, W.; Riess, H.; Tempelhoff, G.V.; Breddin, H.K.; Schramm, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Niedermolekulare Heparine (NMH) spielen eine wichtige Rolle in der Schwangerschaft, insbesondere zur Thromboseprophylaxe bei schwangeren Frauen mit erhöhtem Risiko. Sie bieten Vorteile gegenüber unfraktioniertem Heparin, da sie eine bessere Bioverfügbarkeit und eine geringere Häufigkeit von Nebenwirkungen aufweisen. NMH sind sicher in der Anwendung während der Schwangerschaft und können bis zur Entbindung fortgeführt werden. Die Dosierung sollte individuell angepasst werden, um eine optimale Wirksamkeit zu gewährleisten. Zudem ist eine regelmäßige Überwachung der Gerinnungsparameter