Das hämolytisch-urämische Syndrom
Brandis, M.; Karch, H.; Zimmerhackl, L.B.; Verweyen, H.; Gerber, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch eine triadische Symptomatik gekennzeichnet ist: hämolytische Anämie, Thrombozytopenie und akute Niereninsuffizienz. HUS tritt häufig nach einer Infektion mit bestimmten Stämmen von Escherichia coli auf, insbesondere dem Enterohämorrhagischen E. coli (EHEC). Die Erkrankung kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten und erfordert eine rasche medizinische Intervention. Die Behandlung umfasst supportive Maßnahmen, wie Flüssigkeitszufuhr und Dialyse, während spezifische Therapien, wie die Gabe von