Interdisziplinäre Behandlungskonzepte nach paradoxer Hirnembolie
Kaps, M.; Klötzsch, C.; Franke, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 45 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den letzten zehn Jahren hat die Forschung zur paradoxen Hirnembolie, insbesondere bei offenem Foramen ovale und anderen Vorhofseptumanomalien, an Bedeutung gewonnen. Diese Anomalien werden zunehmend als Ursache für unerklärte Hirninfarkte erkannt, wobei kardiale Rechts-links-Shunts vor allem bei jungen Patienten eine wesentliche Rolle spielen. Aktuelle prospektive Studien untersuchen die Rezidivrate nach paradoxen Hirninfarkten, während gleichzeitig innovative katheterinterventionelle Verfahren zur Schließung dieser Shunts entwickelt werden. Ein internationales Symposium zu diesem Thema