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Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie: Ein ethisches Dilemma

Steinert, T.; Gebhardt, R.; Lepping, P. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
424504
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Steinert, T.; Gebhardt, R.; Lepping, P.
Ausgabe
Heft 42 / 2001
Jahrgang 33
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

D ie Zwangseinweisung psychiatrischer Patienten gilt ebenso wie die medikamentöse Behandlung gegen den erklärten Willen des Patienten als ethisches und rechtliches Problem, das allen Beteiligten Unbehagen bereitet. Am häufigsten betroffen sind an Schizophrenie erkrankte Patienten (1). Diese sind in akuten Krankheitsphasen oft krankheitsuneinsichtig, eine Behandlung wird häufig wegen selbstoder fremdgefährdender Verhaltensweisen erforderlich. Jeder hinzugezogene Arzt ist berechtigt und, nach

Schlagworte

Zwangsmaßnahmen Psychiatrie ethisches Dilemma Schizophrenie Patientenautonomie Zwangseinweisung Behandlung Ärzte Sozialarbeiter Zustimmung Fremdgefährdung psychische Erkrankungen Coercive Treatment Psychiatry Schizophrenia Patient Autonomy