Familiäre Hypercholesterinämie
acc · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Cholesterinwerte im Blut gekennzeichnet ist. Sie resultiert meist aus Mutationen im LDL-Rezeptor-Gen, was zu einer verminderten Aufnahme von Low-Density-Lipoproteinen (LDL) in die Zellen führt. Betroffene haben ein signifikant erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, oft bereits in jungen Jahren. Die Diagnose erfolgt durch klinische Kriterien, familiäre Anamnese und genetische Tests. Die Behandlung umfasst Lebensstiländerungen sowie medikamentöse Therapien, insbesondere