Molekulargenetische Diagnostik beim Rett-Syndrom
Klein, W.; Strehl, H.; Epplen, J.T. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Rett-Syndrom ist eine neurodevelopmentale Störung, die überwiegend Mädchen betrifft und durch genetische Mutationen, insbesondere im MECP2-Gen, verursacht wird. Die molekulargenetische Diagnostik spielt eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung dieser Mutationen, was eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapieansätze ermöglicht. Die Analyse erfolgt meist durch DNA-Sequenzierung, um spezifische Veränderungen im MECP2-Gen zu erkennen. Eine präzise Diagnostik ist wichtig, da sie nicht nur die Prognose der Erkrankung beeinflusst, sondern auch genetische Beratung für betroffene