Gastrotoxizität von Rofecoxib
w · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rofecoxib, ein selektiver COX-2-Hemmer, wurde zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Studien zeigen jedoch, dass Rofecoxib gastrointestinale Nebenwirkungen verursachen kann, darunter Ulzera und Blutungen. Diese Gastrotoxizität ist besonders bei Langzeitanwendung und höheren Dosen ausgeprägt. Der Mechanismus der Schädigung könnte mit der Hemmung von COX-2 in Verbindung stehen, die eine Rolle im Schutz der Magen-Darm-Schleimhaut spielt. Trotz der Vorteile in der Schmerztherapie müssen Ärzte die Risiken der Gastrotoxizität abwägen und gegebenenfalls alternative Therapien in