Die Präeklampsie: Eine Endothelerkrankung? Fetus impulsgebend
Warkentin, B. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 8 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Präeklampsie wird zunehmend als eine Erkrankung des Endothels betrachtet, die durch eine gestörte Interaktion zwischen der Plazenta und dem mütterlichen Organismus gekennzeichnet ist. Diese Störung führt zu einer unzureichenden Durchblutung der Plazenta, was wiederum eine Reihe von pathophysiologischen Veränderungen im mütterlichen Kreislaufsystem auslöst. Der Fetus spielt eine entscheidende Rolle, indem er Signale sendet, die die mütterliche Immunantwort und die Gefäßfunktion beeinflussen. Eine unzureichende Anpassung des mütterlichen Organismus an die Bedürfnisse des Fetus kann zur