Das Reizdarmsyndrom: Definition, Diagnosesicherung, Pathophysiologie und Therapiemöglichkeiten
Hotz, J.; Madisch, A.; Enck, P.; Goebell, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 48 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufige funktionelle Magen-Darm-Erkrankung, die durch Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Veränderungen des Stuhlgangs gekennzeichnet ist. Die genaue Ursache ist unklar, jedoch spielen genetische, psychologische und umweltbedingte Faktoren eine Rolle. Die Diagnosesicherung erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen, da es keine spezifischen Tests für RDS gibt. Die Pathophysiologie umfasst eine gestörte Darmmotilität, erhöhte Empfindlichkeit des Darms und Veränderungen der Mikrobiota. Therapiemöglichkeiten reichen von diätetischen Anpassungen