Ganzkörper-Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie
Hossfeld, D.K.; Hegewisch-Becker, S.; Jäger, E.; Knuth, A.; Riess, H.; Wiedemann, G.J.; Osterloh, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ganzkörper-Hyperthermie (GKH) ist ein therapeutisches Verfahren, das die Körpertemperatur erhöht, um die Wirkung von Chemotherapie zu verstärken. Durch die Erhöhung der Temperatur werden Tumorzellen empfindlicher gegenüber chemotherapeutischen Mitteln, was die Effektivität der Behandlung steigern kann. GKH kann auch die Immunantwort des Körpers aktivieren und die Durchblutung im Tumorgewebe verbessern, was die Verteilung der Chemotherapeutika optimiert. Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse, insbesondere bei bestimmten Krebsarten. Dennoch sind weitere Forschungen notwendig, um die