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NS-„Kindereuthanasie“: „Ohne jede moralische Skrupel“

Benzenhöfer, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
428406
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Benzenhöfer, U.
Ausgabe
Heft 42 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

T H E M E N D E R Z E I T A 2766 Deutsches Ärzteblatt½Jg. 97½Heft 42½20. Oktober 2000 S chon vor der NS-Zeit gab es in Deutschland Stimmen, die die Tötung von behinderten Kindern forderten (1). Nur zwei Beispiele: 1895 formulierte der Rassenhygieniker Alfred Ploetz in einer Art „Utopie“: „Stellt es sich (trotz bester Pflege für Mutter und Kind) heraus, dass das Neugeborene ein schwächliches oder missgestaltetes Kind ist, so wird ihm von dem AerzteKollegium, das über den Bürgerbrief der

Schlagworte

Kindereuthanasie Nationalsozialismus Rassenhygiene Eugenik Tötung behindertes Kind Gnadentod Zwangssterilisation Euthanasie Reichsausschuss medizinische Ethik Mord Euthanasia Child Disability Eugenics