Die Präeklampsie: Eine Endothelerkrankung?
Beinder, E.; Frobenius, W. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Präeklampsie ist eine Schwangerschaftskomplikation, die durch Bluthochdruck und Proteinurie gekennzeichnet ist. Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sie als Endothelerkrankung betrachtet werden kann, da sie mit einer Dysfunktion der Endothelzellen einhergeht. Diese Dysfunktion führt zu einer gestörten Regulation des Blutdrucks und einer Beeinträchtigung der Blutversorgung der Plazenta. Risikofaktoren sind unter anderem genetische Prädisposition, Übergewicht und bestehende Gefäßerkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um schwerwiegende Folgen