Hepatorenales Syndrom
w · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine schwerwiegende Komplikation bei Lebererkrankungen, insbesondere bei Leberzirrhose. Es ist durch eine fortschreitende Niereninsuffizienz gekennzeichnet, die aufgrund einer verminderten Nierendurchblutung entsteht. Die Hauptursache ist die vasodilatatorische Wirkung von Lebererkrankungen, die zu einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems führt. Es gibt zwei Typen des HRS: Typ 1, der schnell fortschreitet und oft innerhalb von Wochen zum Tod führt, und Typ 2, der langsamer verläuft. Die Diagnose erfolgt durch Ausschluss anderer Ursachen für