CareLit Fachartikel
Diagnoseschlüssel „ICD-10“: Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit
BE · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Dokument
428615
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die gesetzliche Verpflichtung, Krankheitsdiagnosen in der vertragsärztlichen Versorgung nach dem Diagnoseschlüssel „ICD-10“ zu verschlüsseln, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Ein Vertragsarzt hatte sich wegen der Verschlüsselungspflicht von Krankheitsdiagnosen (bei Honorarforderungen und bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) an das Bundesverfassungsgericht gewandt. Seine Beschwerde wirft jedoch, so das Gericht, weder grundsätzliche verfassungsrechtliche Fragen auf, noch ist die
Schlagworte
ICD-10
Diagnoseschlüssel
Berufsausübungsfreiheit
Verschlüsselungspflicht
Bundesverfassungsgericht
Gruppenversicherungen
Diagnosis-Related Groups
Health Care Reform
Medical Records
Legal Rights
Insurance
Health
Taxation
Deutsches Ärzteblatt