CareLit Fachartikel

Diagnoseschlüssel „ICD-10“: Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit

BE · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 40 · S. 1 bis 1

Dokument
428615
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
BE
Ausgabe
Heft 40 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die gesetzliche Verpflichtung, Krankheitsdiagnosen in der vertragsärztlichen Versorgung nach dem Diagnoseschlüssel „ICD-10“ zu verschlüsseln, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Ein Vertragsarzt hatte sich wegen der Verschlüsselungspflicht von Krankheitsdiagnosen (bei Honorarforderungen und bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) an das Bundesverfassungsgericht gewandt. Seine Beschwerde wirft jedoch, so das Gericht, weder grundsätzliche verfassungsrechtliche Fragen auf, noch ist die

Schlagworte

ICD-10 Diagnoseschlüssel Berufsausübungsfreiheit Verschlüsselungspflicht Bundesverfassungsgericht Gruppenversicherungen Diagnosis-Related Groups Health Care Reform Medical Records Legal Rights Insurance Health Taxation Deutsches Ärzteblatt