Sildenafil (Viagra): Impotenz durch Schlafapnoe-Syndrom möglich
Laakmann, O. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Sildenafil, bekannt unter dem Handelsnamen Viagra, wird häufig zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt. Neuere Studien zeigen, dass Schlafapnoe-Syndrom (SAS) ein Risikofaktor für Impotenz sein kann. Bei SAS kommt es zu wiederholten Atemaussetzern während des Schlafs, was zu einer verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers führt. Diese Sauerstoffmangelzustände können die sexuelle Funktion beeinträchtigen. Sildenafil wirkt, indem es die Durchblutung des Penis fördert und somit die Erektion erleichtert. Bei Männern mit Schlafapnoe könnte die Anwendung von Sildenafil helfen, die