Riechund Schmeckvermögen im Alter
Klimek, L.; Moll, B.; Kobal, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Riechen und Schmecken, als chemische Sinne, spielen eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden, die Nahrungsaufnahme und zwischenmenschliche Beziehungen, insbesondere im Alter. Eine altersbedingte Abnahme dieser Sinne ist bekannt, und aktuelle Studien zeigen, dass über die Hälfte der älteren Menschen an klinisch relevanten Riech- und Schmeckstörungen leidet. Diese Störungen beeinflussen die Essgewohnheiten erheblich und sind mit einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit bei älteren Frauen verbunden. Die Forschung zu den Auswirkungen dieser Sinnesschwächen hat zugenommen, was die Bedeutung