Interstitielle Strahlentherapie des Prostatakarzinoms mit permanenter 125Ioder 103Pd-Seed-Implantation - zurück in die Zukunft?
Hinkelbein, W.; Wannenmacher, M.; Müller, R.; Weißbach, L.; Wirth, M.; Kneschaurek, P.; Kovacs, G.; Miller, K.; Molls, M.; Wiegel, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die interstitielle Strahlentherapie des Prostatakarzinoms durch permanente Seed-Implantation mit Jod- oder Palladium-Implantaten ist eine seit den 70er- und 80er-Jahren bekannte Methode, die aufgrund neuer technischer Entwicklungen wieder an Interesse gewinnt. Trotz vielversprechender Langzeitdaten aus kleinen Patientenkollektiven bleibt das Problem der geringen Strahlerreichweite und der potenziellen Unterdosierung extraprostatischer Tumoranteile bestehen. Die Ergebnisse dieser Therapie sind gut, jedoch nicht besser als die der percutanen Strahlentherapie oder der radikalen Prostatektomie,