Die Bedeutung der Retrainingtherapie bei Tinnitus: Weitere Komorbiditäten
Sprenkmann, V.; Purisic, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 11 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Retrainingtherapie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Tinnitus, insbesondere wenn Patienten unter Komorbiditäten wie Depressionen, Angststörungen und Beziehungsproblemen leiden. Diese Begleiterkrankungen verstärken oft den Teufelskreis aus Stress und Tinnitus, was eine ambulante Therapie erschwert. Bei schwerem Tinnitus (Grad 3 und 4) ist ein Milieuwechsel notwendig, um die Patienten aus belastenden Lebenssituationen zu entfernen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Retrainingtherapie zu schaffen. Eine stationäre Rehabilitation wird empfohlen und von