Der Herpes genitalis: Schlusswort
Wutzler, P.; Petersen, E.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In dem Schlusswort zum Thema Herpes genitalis wird das Teratogenitätsrisiko von Aciclovir in der Schwangerschaft thematisiert. Prof. Ralf Stahlmann hebt hervor, dass zwischen der Anwendung in der frühen Embryonalphase (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) und in der Spätschwangerschaft sowie während der Geburt unterschieden werden muss. In der Frühschwangerschaft sollte der Einsatz von Medikamenten, einschließlich Aciclovir, möglichst vermieden werden, da ein gewisses Restrisiko für den Embryo besteht. In der Spätschwangerschaft hingegen kann Aciclovir helfen, das Risiko eines Kaiserschnitts