CareLit Fachartikel

Bei M. Menière auch psychogene Schwindelanteile beachten

HS · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 3 · S. 1 bis 1

Dokument
431233
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
HS
Ausgabe
Heft 3 / 2000
Jahrgang 32
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Menièresche Krankheit ist eine Innenohrerkrankung, die durch wiederkehrende Drehschwindelanfälle, Schwerhörigkeit und Tinnitus gekennzeichnet ist. Bei häufigen Attacken können zusätzliche psychogene Schwindelanteile auftreten, die nicht allein durch organische Ursachen erklärbar sind. Diese psychogenen Zustände entstehen oft durch klassische Konditionierung und werden durch Reizgeneralisierung sowie operante Konditionierung verstärkt. Eine Studie mit 96 psychosomatisch behandelten Menière-Patienten zeigte, dass 59 Prozent unter psychogenen Schwindelanteilen litten, die das Krankheitsbild

Schlagworte

Menièresche Krankheit Schwindel Innenohr Tinnitus psychogene Schwindelanteile klassische Konditionierung Reizgeneralisierung psychosomatische Behandlung Meniere's Disease Dizziness Ear Diseases Psychophysiologic Disorders Conditioning Classical Deutsches Ärzteblatt