Ursodeoxycholsäure bei chronischer Hepatitis
w · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ursodeoxycholsäure hat sich als wirksame Behandlung für Lebererkrankungen mit cholestatischem Charakter etabliert. In einer Studie mit 219 Patienten, die histologisch bestätigte chronische Hepatitis aufwiesen, wurde der Einfluss von zweimal 300 mg Ursodeoxycholsäure auf biochemische Marker untersucht, während Folsäure als Kontrollmedikation diente. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Reduktion der Leberenzyme GOT, GPT und Gamma-GT, wobei bei vielen Patienten eine Normalisierung dieser Werte beobachtet wurde. Zudem berichteten zahlreiche Patienten über eine Linderung ihrer Beschwerden im