CareLit Fachartikel
Ungeborenes Leben: Widersprüchliche Regelungen
Wiesing, U. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Dokument
431510
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
or allem zwei Gesetze regeln in Deutschland den Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens: das Embryonenschutzgesetz (ESG) und der § 218 f. StGB. Ersteres schützt die befruchtete Eizelle bis zur Implantation, also etwa die ersten 14 Tage nach Befruchtung, wie einen erwachsenen Menschen. Begründet wurde das Embryonenschutzgesetz stets mit dem besonderen moralischen Status des menschlichen Embryos, nicht mit den unerwünschten Folgen der Embryonenforschung. § 218 StGB hingegen läßt weitgehende
Schlagworte
ungeborenes Leben
Embryonenschutzgesetz
§ 218 StGB
Schwangerschaftsabbruch
Tötungsverbot
Verhütungsmittel
moralischer Status
Lebensrecht
medizinische Indikation
Frauenrechte
Abortion
Embryo
Ethics
Human Rights
Reproductive Health
Women's Health