Krebsprävention durch Radon? Hier irrt der Physiker
Wichmann, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 47 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der amerikanische Physiker Bernhard Cohen vertritt die These, dass Radon in Wohnräumen eine negative Expositions-Wirkungs-Beziehung zum Lungenkrebsrisiko aufweist, was bedeutet, dass ein Anstieg der Radonkonzentration mit einem geringeren Risiko für Lungenkrebs einhergehen würde. Diese Behauptung wird häufig genutzt, um das tatsächliche Risiko von Lungenkrebs durch Radon in Wohnungen zu leugnen. Zudem werden alternative Hypothesen, die im Rahmen der sogenannten Hormesis diskutiert werden, angeführt, um diesen Befund zu erklären. Diese Argumentation wird auch von Falkenbach in einer