MR-Mammographie: Schlußwort
Kuhl, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 47 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die MR-Mammographie wird zur Abklärung von unklaren Befunden der Röntgenmammographie eingesetzt. Beide Verfahren zeigen eine ähnliche Spezifität von etwa 80 Prozent. Dies bedeutet, dass der positive prädiktive Wert der MR-Mammographie ebenfalls bei rund 20 Prozent liegt. Diese Werte verdeutlichen, dass trotz der hohen Spezifität beide Methoden in der Diagnostik Einschränkungen aufweisen. Die MR-Mammographie kann somit als ergänzendes Verfahren betrachtet werden, um die diagnostische Sicherheit bei fraglichen Befunden zu erhöhen, jedoch bleibt die Interpretation der Ergebnisse kritisch.