CareLit Fachartikel
Kolorektales Karzinom gehäuft bei Akromegalie
w · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Dokument
431903
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Patienten mit Akromegalie besteht ein erhöhtes Risiko für kolorektale Karzinome und tubulo-villöse Adenome, wie mehrere Studien belegen. Eine Untersuchung an 155 Patienten ergab, dass 5 % ein kolorektales Karzinom und 25 % tubuläre Adenome aufwiesen. Zudem zeigen diese Patienten eine Kolonomegalie und eine verlängerte Transitzeit, was bedeutet, dass zur Vorbereitung auf Darmuntersuchungen oft doppelt so viele Abführmittel benötigt werden. Bei Koloskopien erreichen nur etwa 75 % der Untersucher das Zökum aufgrund der Kolonlänge. Angesichts der hohen Rate an kolorektalen Neoplasien
Schlagworte
Kolorektales Karzinom
Akromegalie
Morbidität
Mortalität
tubulo-villöse Adenome
Kolonomegalie
Transitzeit
Koloskopie
Neoplasien
Colorectal Neoplasms
Acromegaly
Morbidity
Mortality
Adenoma
Colon
Deutsches Ärzteblatt