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Erhöhtes Krebsrisiko bei terminaler Niereninsuffizienz

acc · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
432056
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
acc
Ausgabe
Heft 42 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Eine epidemiologische Studie mit 831.804 Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz zeigt ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Vergleich zur Normalbevölkerung. Statt der erwarteten 21.185 Tumorerkrankungen wurden 25.044 Fälle festgestellt, was einem Risiko von 1,18 entspricht. Besonders betroffen sind junge Patienten unter 35 Jahren (RR = 3,6). Die häufigsten Krebsarten sind Nieren (RR = 3,6), Blase (RR = 1,5) sowie Schilddrüse und andere endokrine Organe (RR = 2,28). Virusinfektionen scheinen bei vielen dieser Karzinome eine Rolle zu spielen. Im Gegensatz dazu treten klassische Tumoren

Schlagworte

Krebsrisiko terminale Niereninsuffizienz Karzinome epidemiologische Auswertung Tumorerkrankungen Virusinfektionen Kidney Failure Chronic Neoplasms Epidemiology Risk Factors Carcinoma Endocrine Glands Deutsches Ärzteblatt