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Neostigmin bei Pseudoobstruktion des Kolons

w · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
432060
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 42 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Bei der akuten Pseudoobstruktion des Dickdarms kommt es zu einer erheblichen Erweiterung des Kolons ohne mechanisches Hindernis, häufig nach Operationen oder bei schweren Grunderkrankungen. In vielen Fällen ist eine koloskopische Dekompression erforderlich, da konservative Behandlungen, wie beim Ogilvie-Syndrom, versagen. In einer plazebokontrollierten Studie mit 21 Patienten wurde die Wirkung von 2 mg Neostigmin intravenös untersucht. Bei 10 von 11 Patienten kam es zu einer erfolgreichen Kolondekompression, während unter Placebo keine Veränderungen beobachtet wurden. Der Effekt trat im

Schlagworte

Neostigmin Pseudoobstruktion Kolon Dilatation Ogilvie-Syndrom koloskopische Dekompression plazebokontrollierte Studie unerwünschte Wirkungen Neostigmine Intestinal Obstruction Colon Placebo Clinical Trials as Topic Bradycardia Deutsches Ärzteblatt