CareLit Fachartikel

Serum-Harnsäure kein Risikofaktor für KHK

acc · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 41 · S. 1 bis 1

Dokument
432142
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
acc
Ausgabe
Heft 41 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Hyperurikämie wurde lange Zeit als eigenständiger Risikofaktor für koronare Herzkrankheit (KHK) betrachtet. Eine Analyse der Framingham Heart Studie mit 6.763 Teilnehmern und einer Nachbeobachtungszeit von 117.376 Personen-Jahren widerlegt jedoch diese Annahme. In der Studie wurden 617 koronare Ereignisse und 429 kardiovaskuläre Todesfälle registriert, ohne dass ein Zusammenhang zwischen erhöhten Harnsäurespiegeln und KHK festgestellt werden konnte. Die Autoren schließen daraus, dass Hyperurikämie kein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung von KHK ist.

Schlagworte

Hyperurikämie koronare Herzkrankheit KHK Harnsäurespiegel Risikofaktor Framingham Heart Studie kardiovaskuläre Todesfälle Männer Frauen Hyperuricemia Coronary Artery Disease Risk Factors Cardiovascular Diseases Male Female Deutsches Ärzteblatt