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Paul Martini: Vater der klinischen Pharmakologie ?

Bühring, P. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 41 · S. 1 bis 1

Dokument
432147
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Bühring, P.
Ausgabe
Heft 41 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Paul Martini, Professor für Innere Medizin an der Universität Bonn, veröffentlichte 1932 die Monographie "Methodenlehre der Therapeutischen Untersuchung", in der er seine Erfahrungen zur wissenschaftlichen Untersuchung der Medikamentenwirksamkeit zusammenfasste. Er kritisierte die willkürliche Anwendung von Arzneien und forderte eine wissenschaftliche Methodik. Martini führte den Begriff "klinische Pharmakologie" ein und war der erste, der Plazebos und Meßskalen in Studien einsetzte. Seine Ideen zur wissenschaftlichen Vorgehensweise sind bis heute relevant. Trotz anfänglicher Ignoranz in der

Schlagworte

klinische Pharmakologie Medikamentenwirksamkeit wissenschaftliche Methodik Plazebos Dosis-Wirkung-Beziehung ethische Fragen Paul Martini Arzneimittelhersteller Pharmacology Clinical Trials as Topic Placebos Drug Evaluation Ethics Medical Research Support as Topic Deutsches Ärzteblatt