CareLit Fachartikel
Die Krankheit Robert Schumanns: Eine anrüchige Diagnose?
Skubella, U. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Dokument
432219
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Z um Zusammenbruch bei Robert Schumann kam es Anfang 1854 in Düsseldorf. Schumann war damals 44 Jahre alt. Am 10. Februar traten akustische Halluzinationen auf. Schumann stand nachts auf und notierte ein Thema, „welches ihm die Engel vorsangen“. Am Morgen verwandelten sich die Stimmen in ein gräßliches Gekreisch von Dämonen, die sich auf den Kranken zu stürzen drohten. Der hochgradig erregte Patient war kaum zu bändigen. Dieser Zustand hielt über mehrere Tage an. Schumann drängte auf seine
Schlagworte
Robert Schumann
akustische Halluzinationen
Selbstmordversuch
progressive Paralyse
Syphilis
Depressionen
Tobsuchtsanfälle
Gesundheitsstörungen
Heilanstalt
Nervenschwäche
Lethargie
Apathie
Schizophrenia
Hallucinations
Depression
Nervous System Diseases