Serie: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik – Ventrikuläre Spätpotentiale
Fetsch, T. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ventrikuläre Spätpotentiale sind fragmentierte elektrische Aktivitäten im Myokard, insbesondere in Bereichen mit inhomogener Gewebsverteilung, wie nach einem Infarkt. Diese können gefährliche ventrikuläre Tachyarrhythmien auslösen. Zur nichtinvasiven Registrierung sind spezielle Techniken erforderlich, um die schwachen elektrischen Signale von der Körperoberfläche zu erfassen. In der klinischen Praxis werden drei Parameter zur Identifikation von Spätpotentialen verwendet: die Dauer des signalgemittelten QRS-Komplexes (QRSd), die Dauer des terminalen niederamplitudigen Signals (LAS40) und die