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Karotischirurgie: zu häufig operiert?

acc · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 37 · S. 1 bis 1

Dokument
432474
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
acc
Ausgabe
Heft 37 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Europäische Karotis-Thrombarteriektomie-Studie zeigt, dass symptomatische Patienten mit ausgeprägten Stenosen der A. carotis interna von einer operativen Desobliteration profitieren. Allerdings müssen statistisch betrachtet 80 Prozent der Patienten unnötig operiert werden, um das Schlaganfallrisiko in dieser Gruppe zu senken. Diese hohe Zahl deutet darauf hin, dass viele Eingriffe möglicherweise nicht gerechtfertigt sind. Eine retrospektive Auswertung der Daten legt nahe, dass eine selektivere Vorgehensweise bei der Indikationsstellung für die Karotischirurgie erforderlich ist, um die

Schlagworte

Karotischirurgie Stenosen A. carotis interna Desobliteration Schlaganfallrisiko Patientenpopulation Carotid Artery Surgery Carotid Stenosis Stroke Surgical Procedures Risk Assessment Retrospective Studies Deutsches Ärzteblatt