Die neurochirurgische Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung
Krauss, J.K.; Burgunder, J. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 34 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die neurochirurgische Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung hat durch neue Erkenntnisse über die Krankheitsmechanismen und Fortschritte in der Neurochirurgie an Bedeutung gewonnen. Chirurgische Eingriffe sind insbesondere für Patienten mit therapieresistentem Tremor oder unzureichender Symptomkontrolle trotz optimaler Medikation indiziert. Es stehen sowohl klassische Läsionsmethoden als auch moderne Stimulationsverfahren zur Verfügung, bei denen Elektroden und Impulsgeber implantiert werden. Die fetale Neurotransplantation bleibt experimentell und ethisch umstritten. In spezialisierten