Serie: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik – Herzfrequenzvariabilität
Löllgen, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist ein wichtiges Maß zur Beurteilung der autonomen Regulation des Herzens und wird zunehmend in der kardialen Funktionsdiagnostik eingesetzt. Sie beschreibt die Schwankungen der Zeitintervalle zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen und gibt Aufschluss über die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems an verschiedene physiologische und pathologische Bedingungen. Eine hohe HRV ist oft mit einer besseren Gesundheit und einer höheren Belastbarkeit assoziiert, während eine niedrige HRV auf Stress, Erkrankungen oder eine reduzierte Lebensqualität