CareLit Fachartikel

Serie: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik – QT-Dispersion

Lüderitz, B.; Jung, W.; Wolpert, C.; Lewalter, T.; Schumacher, B.; Lickfett, L.; Vahlhaus, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 27 · S. 1 bis 1

Dokument
432980
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Lüderitz, B.; Jung, W.; Wolpert, C.; Lewalter, T.; Schumacher, B.; Lickfett, L.; Vahlhaus, C.
Ausgabe
Heft 27 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die QT-Dispersion ist die Differenz zwischen dem längsten und dem kürzesten QT-Intervall im EKG und misst die räumliche Inhomogenität der Ventrikelrepolarisation. In klinischen Studien wurde versucht, eine erhöhte QT-Dispersion als Risikomarker für plötzlichen Herztod zu etablieren. Allerdings zeigen die Ergebnisse der Forschung, dass die QT-Dispersion keinen prädiktiven Wert für Kammerflimmern oder Mortalität nach Myokardinfarkt hat. Die unterschiedlichen Studienergebnisse und die geringe klinische Relevanz sind unter anderem auf die Schwierigkeiten bei der Bestimmung des T-Wellen-Endes

Schlagworte

QT-Dispersion EKG Ventrikelrepolarisation Risikomarker plötzlicher Herztod Myokardinfarkt Electrocardiography Heart Ventricles Sudden Cardiac Death Myocardial Infarction Risk Factors Prognosis Deutsches Ärzteblatt