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Endoskopische Blutstillung - wann, wie oft?

w · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 25 · S. 1 bis 1

Dokument
433149
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 25 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Ulkusblutung hat eine Letalität von etwa zehn Prozent. Obwohl die Notfallendoskopie in über 90 Prozent der Fälle die Blutung stoppt, liegt die Rezidivblutungsrate zwischen 15 und 20 Prozent. Ärzte stehen vor der Wahl, eine Operation durchzuführen oder eine erneute Endotherapie anzuwenden. In einer Studie mit 100 Patienten, die an Rezidivblutungen litten, zeigte die endoskopische Retherapie bei 35 von 48 Patienten eine dauerhafte Blutstillung, während 13 eine Notfalloperation benötigten. Die Mortalität war in beiden Gruppen ähnlich, jedoch war die Komplikationsrate in der Endoskopiegruppe

Schlagworte

Ulkusblutung Letalität Notfallendoskopie Blutstillung Rezidivblutungsrate Endotherapie prospektive Studie Komplikationsrate chirurgische Intervention Hämostase Peptic Ulcer Hemorrhage Endoscopy Hemostasis Surgical Procedures Recurrence Complications