CareLit Fachartikel

Gibt es ein hepatogenes Ulkus?

w · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 23 · S. 1 bis 1

Dokument
433279
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 23 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Diskussion über die Existenz eines hepatogenen Ulkus bei Patienten mit Leberzirrhose hält an, wobei eine Punktprävalenz von 11,7 Prozent festgestellt wurde. In einer Studie mit 190 Patienten, die an peptischen Ulzera litten, betrug die Punktprävalenz 10,5 Prozent und die Lebenszeitprävalenz 24,7 Prozent. Zwei wesentliche Risikofaktoren wurden identifiziert: das männliche Geschlecht (OR 2,3) und ein positiver serologischer Nachweis von H. pylori (OR 1,7). Das Risiko eines tödlichen Verlaufs bei Ulkusblutungen ist bei Zirrhosepatienten um das Fünffache erhöht. Daher sollte bei Patienten mit

Schlagworte

hepatogenes Ulkus Leberzirrhose Punktprävalenz peptische Ulzera Risikofaktoren H. pylori Ulkusblutung Geschlecht Lebenszeitprävalenz Peptic Ulcer Liver Cirrhosis Helicobacter pylori Risk Factors Prevalence Ulcer Hemorrhage Deutsches Ärzteblatt