Extremitätenerhalt bei malignen Knochentumoren
Winkelmann, W. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In spezialisierten Tumorzentren kann bei etwa 90 Prozent der Patienten mit malignen Knochentumoren die betroffene Extremität erhalten bleiben. Die Behandlung erfordert in der Regel eine umfassende Entfernung des Tumors, gefolgt von Rekonstruktionsmaßnahmen, die körpereigenes Gewebe, Tumorprothesen oder massive Allografts umfassen. Extremitätenerhaltende Operationen sind jedoch häufig mit hohen Komplikationsraten verbunden. Die Entscheidung für eine Amputation wird meist durch onkologische Faktoren beeinflusst. Alternativen zur Amputation sind die Resektion mit Replantation oder die