Hyperplastische Magenpolypen verschwinden nach H.-p.-Eradikation
w · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 17 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hyperplastische Magenpolypen haben ein geringes Risiko für eine maligne Entartung von 1,5 bis 3,0 Prozent. Eine Abtragung ist nur bei gastrointestinalen Blutungen oder Magenausgangsstenosen erforderlich. In einer Studie mit 35 Patienten, die hyperplastische Polypen von mindestens 3 mm Durchmesser und eine Helicobacter-pylori-Infektion aufwiesen, wurde bei 17 Patienten eine Eradikationstherapie durchgeführt, während 18 als Kontrollgruppe dienten. Nach durchschnittlich sieben Monaten zeigten 12 von 17 Patienten (71 Prozent) eine Rückbildung der Polypen. Bei den 15 Patienten mit erfolgreicher