Methadontrinklösung: Problematik der intravenösen Applikation
Servais, D. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Betäubungsmittel-Verschreibungs-Verordnung regelt die Vergabe von Heroinsubstitutionsmitteln, einschließlich Methadon. Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Methadonprogramm über mindestens sechs Monate dürfen Drogenabhängige bis zu sieben Tagesrationen in einer nicht zur intravenösen Anwendung geeigneten Form erhalten. Es besteht jedoch der Verdacht, dass die Methadontrinklösung häufig intravenös injiziert wird, was potenzielle Gesundheitsrisiken für die Suchtkranken birgt. Um diese Gefahren zu minimieren, wird empfohlen, die Zubereitung oder die Zusätze der Methadonlösung so zu