Abschätzung des Risikos für Trisomie 21
silk · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In England wird Schwangeren über 37 Jahren eine Amniozentese empfohlen, um Chromosomenanomalien wie Trisomie 21 zu erkennen. Diese Methode identifiziert statistisch etwa 30 Prozent der betroffenen Feten. Englische Forscher haben jedoch herausgefunden, dass durch die Kombination des mütterlichen Alters und der sonographischen Messung der Nackenfaltendicke zwischen der 10. und 14. Schwangerschaftswoche bis zu 80 Prozent der Trisomie 21-Feten erkannt werden könnten. Zur Minimierung von Abweichungen wird zusätzlich die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos in die Risikobewertung einbezogen. Diese